|
 Opel-Mitarbeiter werden bei einem Besuch des NRW- Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers von Politikern verschaukelt. Foto: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
Opel: Scheinsieg der Bundesregierung
Opel erhält rund 4,5 Milliarden Euro deutsche Staatshilfen und wird von GM an Magna verkauft. Die deutschen Standorte erhalten zeitlich befristete Bestandsgarantien, „nur“ etwa 4.100 Mitarbeiter sollen entlassen werden, davon 3.000 in der Produktion. Magna und die russischen Partner des Autozulieferers wollen mit Automobilen aus Rüsselsheim und Bochum angeblich vor allem den osteuropäischen Markt erobert. Die Bundeskanzlerin und alle mehr oder weniger zuständigen Minister liegen sich freudig jubelnd in den Armen – nur einige als wirtschaftsfeindlich gescholtene Querulanten wollen die immensen Chancen nicht erkennen, die dem Magna-Geschäft nach offizieller Lesart innewohnen.
Aktualisiert ( Samstag, den 12. September 2009 um 16:58 Uhr )
|