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Die Bürgerbewegung pro Deutschland lehnt die Forderung von FDP-Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (Foto) nach wirtschaftlichen Anreizen für den Zuzug ausländischer Arbeitnehmer nach Deutschland ab. Sowohl das von Brüderle ins Gespräch gebrachte „Begrüßungsgeld“ wie auch eine Absenkung der Einkommensschwelle für den Zuzug von Ausländern sind „ein Fingerzeig in die falsche Richtung“, sagt der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Deutschland, das Kölner Ratsmitglied Manfred Rouhs.
Rouhs führt weiter aus:
„Die FDP kapituliert an der Bildungs-Front. Bis 1963 entließ das westdeutsche Volksschul-System nach neun Jahren junge Menschen, die regelmäßig lesen, schreiben und rechnen konnten. Heute sind viele Schulabsolventen auch nach 10 oder sogar 13 Jahren objektiv nicht ausbildungsfähig. Das Versagen deutscher Bildungspolitiker seit den 70er Jahren läßt sich nicht durch den Zuzug ausgebildeter Arbeitnehmer aus fremden Ländern ausgleichen. Deutschland braucht vielmehr ein erneuertes, ausdrücklich leistungsorientiertes dreigliedriges Schulsystem statt der gleichmacherischen Bildungsmaschinerie von heute.
Unser Land war immer ein Motor technologischer Entwicklungen in Europa, dessen Eliten sich auf eine gut ausgebildete Mittelschicht stützen konnten, die das eigentliche Rückgrat unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bildete. Diese Mittelschicht bröckelt seit Jahrzehnten ab. Der Wirtschaftsstandort Deutschland hat keine Zukunft, falls es nicht gelingt, diesen Erosionsprozeß zum Stehen zu bringen und die Entwicklung umzukehren.“
Aktualisiert ( Freitag, den 30. Juli 2010 um 11:46 Uhr )
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